Der von außen Beobachtende

Samstag, 5. Juli 2008 um 08:19

Ich denke was der Begriff “Egozentrisch” bedeutet wird jeder wissen, daher werd ich diesen nicht weiters erklären, womit ich auch schon beim Thema bin:
Ist ein Mensch, der von außerhalb beobachtet, sich im Hintergrund bewegt, meistens nicht wirklich zu sehen ist, ein Egozentriker, nur weil er sich, wie das jeder andere Mensch auch tut, ein klienes bisschen in den Vordergrund hebt? Oder wird dieser Mensch nur als egozentrisch hingestellt, weil ein wirklicher Egozentriker kurzzeitig nicht alleine in der Mitte stehen konnte?

Die Frage kommt nicht einfach so, sie hat einen tieferen Grund. Vor ein paar Tagen wurde ich, von einer Person aus meinem Leben, als egozentrisch bezeichnet, worüber ich in mich gekehrt bin um dem auf den Grund zu gehen. Ich habe mein ganzes Leben durschgespielt, alles was war, alles was vielleicht noch kommt. Selbst bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich alles andere bin, aber nicht Egozentrisch.
Aber gut, was zählen meine eigenen Reflektionen? Daher habe ich fast mein komplettes Umfeld befragt und um eine ehrliche Antwort gebeten und ich denke, dass ich ausschließlich ehrliche Antworten bekommen habe.
Auf die Frage, wie sie mich charakterlich einordnen, bekam ich einiges an Antworten wie z.B. zurückhaltend, lieb, anständig, guter zuhörer, schüchtern, guter Freund, ehrlich…
Aber auch das war mir noch zu unscharf und so hab ich ganz direkt gefragt, ob sie mich als Egozentrisch sehen. Hier ein paar Antworten:

“…du? Im Mittelpunkt stehen? Der war gut…”
“Ich kenne dich schon lange und habe noch nie erlebt, dass du Egozentrische züge hast.”
“…so schüchtern wie du bist? Also nein, das kann ich beim besten Willen nicht sagen.”
“Du bist das was ich vorher gesagt habe und noch viel mehr, aber nicht Egozentrisch”

Über diese Antworten habe ich noch ein bisschen nachgedacht und bin zu einem Ende der sache gekommen. Dann mag ich halt in den Augen eines Menschen Egozentriker sein, ich war eh schon bei mehreren Leuten so einiges, was ich aber in Wirklichkeit garnicht bin, was mir die meisten anderen immer wieder bestätigten.
Die Personen, die mir diese negtiven charakterlichen Eigenschaften unterstellen, projezieren nur ihre eigenen auf mich, weil ich ihr, wie in diesem Beispiel, scheinbar im Weg stehe und durch deren eigenen Drang im Mittelpunkt stehen zu wollen als Konkurent gesehen werde.

Ich möchte damit nicht sagen, dass ich perfekt bin. Nein, das bin ich mit Sicherheit nicht! Auch ich habe meine Schwächen, aber ich würde diese niemals auf andere Projezieren.

Einer Person wird das hier, wenn auch grundlos, weh tun, aber vielleicht regt es diese mal zum Nachdenken über sich selbst an, was sie in mienem Augen dringend nötig hat. Mein Ziel ist es nicht jemanden zu verletzen oder runter zu machen, weil verletzen und runtermachen tut sich die person, die das hier verletzt, ganz alleine, auch ohne meine Hilfe. Und wenn sie das mal einsieht, dann ist ein riesen Stück gewonnen.

Für diese Person:

Nein, mich hat deine Aussage nicht verletzt! Ich hab mir meine Gedanken drüber gemacht und den Wahrheitsgehalt deiner Aussage recherchiert und habe festgestellt, dass du unrecht hast. Somit ist das Thema für mich erledigt. Der Rest liegt bei dir. Und nochmal: Ich möchte dich damit nicht verletzen oder angreifen! Denk mal drüber nach…

Wow ist der beitrag lang geworden^^

Kaputt?!

Freitag, 20. Juni 2008 um 23:10

Ist es wirklich ein Grund, wenn man einen Menschen wirklich liebt, ihn nicht zu sehen, weil man Kaputt ist?

Ich weiß es nicht ob ich richtig liege, aber in meinen Augen ist das ne faule Ausrede. Ich kann mich noch erinnern, dass ich meine Liebe sogar noch treffen und sehen wollte, als ich drei Tage am Stück nicht geschlafen habe. Ich denke, dass hinter dieser Ausrede ein anderer Grund versteckt wird.

Das Leben ist eine einzige Lüge, die nur darauf bedacht ist Ausreden zu finden um sich alles einfach zu machen. Doch was mit dem gegenüber passiert ist dabei Nebensache.

Gewitter

Mittwoch, 11. Juni 2008 um 22:29

Momentan sitze ich hier am offenen Fenster und lausche dem Gewitter, dass gerade über uns wütet. Ich finde es gibt nicht schöneres wie Gewitter. Blitze, Donner, Regen.
Komischerweise fühle ich mich bei Gewittern immer richtig wohl. Ich denke über mich und mein Leben nach und komme zu dem Schluss, dass es eigentlich nicht besser sein kann, auch wenn einige, die sich “Freunde” schimpfen, überhauptnichtmehr bei mir melden. Aber ich werde es überleben und auch dies hat einen Vorteil: Ich weiß jetzt wenigstens, wie diese leute zu mir stehen bzw. von mir halten.

Einen wahren Freund habe ich. Auch wenn man mal 3 Wochen nichts von einander hört, aber man hört von einander. Man ist für einander da und hält immer zusammen. Das was viele andere in meinem Leben nicht tun oder getan haben. Alles nur leere Versprechen.

Ach, da fällt mir zu Gewittern noch so einiges mehr ein… Trotzdem liebe ich sie noch mehr wie je zuvor…

Gewitter

Tommy Emmanuel – And so it goes

Freitag, 6. Juni 2008 um 23:53

Kann es leider nicht so gut spielen wie er, bin aber ganz zufrieden… Man muss sich ja auch nicht mit dem “Besten” messen wollen.

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Gibts was neues?

Dienstag, 3. Juni 2008 um 09:01

Diese Frage hört man oft genug. Und meine Antwort darauf ist wie immer: Nein! Wobei ich gerne mal ja sagen würde. Aber ich denke, dass es am Alter liegt. Ich befinde mich einfach in einem Alter, in dem nichts aufregendes mehr passiert.

Nagut, dank Geocaching erlebe ich in letzter Zeit sehr viele Abenteuer. Es gibt nicht schöneres, wie nachts durch den Wald zu laufen um einer, für manche sehr stupiden, Freizeitbeschäftigung nachzugehen und eine eigentlich dämliche Tupperdose zu suchen. Es ist einfach unbeschreiblich, was für Sinne nachts im Wald aktiv werden. Obwohl wir von oben aussehen müssen wie ein Weinachtsbaum und selbst Flugzeuge abstürzen, weil wir sie mit unseren Taschenlampen blenden, bleibt der Gedanke “Nacht”, “Wald”, “Angst” nicht aus.
Natürlich machen auch die, die wir am Tag suchen sehr viel Spaß, sind aber nicht so aufregend wie die Ich-mach-mir-gleich-in-die-hosen-wenns-nochmal-neben-mir-raschelt-Caches.

Da fällt mir noch ein tolles Zitat ein:

“Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber gut werden soll, muss es anders werden.” (Georg Christoph Lichtenberg)